Expedition " GOYA " vom 12. bis 22. April 2003

mit der " MS Fritz Reuter " und einem " MDR - Team "

 

Die Rekonstruktion der Ereignisse vom Untergang der Goya und der Expedition

wurden in einer Dokumentation am 23. Juni 2003 in der ARD ausgestrahlt.

Titel der 45 Minütigen Dokumentation:

" Die Todesfahrt der Goya "

 

Die Goya wurde 1940 in Oslo in der Akers Werft gebaut.

Länge: 131m - Breite: 17m

 

Zur Geschichte.......

am Morgen des 16. April 1945 ankerte die Goya vor dem Hafen Hela, eine Halb-

insel vor der Danziger Bucht. Hela lag in den letzten Kriegstagen unter Dauer-

beschuss und ständigen Luftangriffen.

Als am Morgen des 16. April mit der Einschiffung der Flüchtlinge und

Verwundeten auf die Goya begonnen wurde, gab es wieder Luftangriffe. Eine

geordnete Einschiffung war nicht mehr möglich, die Flüchtlinge und Verwundeten

stürmten die Goya. Zudem machte das Gerücht die Runde, daß die Goya als

letztes Schiff aus Hela ablegen würde.

Bei dem morgendlichen Luftangriff gegen 8.30 Uhr wurde die Goya

von einer Bombe getroffen. Die Bombe riss das Oberdeck auf und zerstörte

die moderne U-Boot Warnanlage MES (Minen-Eigen-Schutz). Die Goya war

aber noch Seetüchtig und lief in Begleitung der Mienenboote M 256 und M 328

aus Hela aus.

In der Nacht vom 16. April 1945 um ca. 23.52 Uhr, wird die Goya von zwei

sowjetischen Torpedos zerrissen und sinkt.

Der erste Torpedo hatt das Vorschiff meterweit aufgerissen, der zweite Torpedo

traf die "Goya" Mitschiffs und zerstörte den Maschinenraum.

 

Jeder der dort untergebrachten Menschen, fand sofort den Tod.

 

 

 

(Bildquelle MDR)

 

Die eiskalte Ostsee drang in sekundenschnelle in die Goya ein,

nach nur drei Minuten neigte sich der Bug nach unten und das Achterschiff ragte

so steil aus dem Wasser, daß die Schraube zu sehen war.

Innerhalb von nur sieben Minuten sinkt die Goya auf ca. 78 m.

 

Eine der wohl größten Schiffskatastrophen hatte sich ereignet !

 

...von den über 7000 Flüchtlingen und Verwundeten -

überlebten nur 172 den Untergang !

 

Fast genau 58 Jahre danach, gelang der Fritz Reuter und dem MDR - Team

die Ortung der " Goya ". Mit Hilfe eines 3-D-Farbsonar´s konnte das Wrack

eindeutig als " Goya " identifiziert werden.

 

Modell der Goya und des sowjetischen ...

 

....U-Boots L3 - Maßstab 1:100

 

 

Die Fritz Reuter bei Dreharbeiten......

 

 

 

 

 

Das Team der Fritz Reuter mit zwei

Überlebenden

Kranzniederlegung an der Untergangsstelle

der Goya

 

Gedenkminute.....

 

 

Das 3-D-Farbsonar von Reson ....

....wurde am Bug der Reuter befestigt

 

weitere Infos über das

3-D-Farbsonar

Die weiteren Aufnahmen zeigen ,

in welchem guten Zustand

sich die Goya befindet.

 

 

Vorne im Bugbereich gut zu erkennen,..

..der Knick wo die Torpedos detoniert sind !

 

 

Ein kleiner Einblick..

die Brücke der

Fritz Reuter war voll mit Technik.

 

Nach einem ausführlichen Briefing, anhand

des Modells und der Sonarbilder machten sich

 

die Taucher fertig, für die Tauchgänge an der

Goya.

 

 

 

Das Tauchteam auf dem Begleitboot.

 

 

Nach fast über 58 Jahren das Steuer aus Holz.

Die Tauchtiefen lagen zwischen

55 und 70 m.

 

Sehr gut erhalten bei ca. 2 Grad

Wassertemperatur.

Der Sauerstoffabschluss sorgt für eine

gute Konservierung.

 

Fast unzerstört der Maschienentelegraf

 

 

 

Eine Maschiene volle Fahrt voraus

eine Maschiene volle Fahrt zurück.

Das letzte Manöver der Goya, um den

Torpedos auszuweichen ?

 

Im Lampenkegel überall Netze .....

 

 

 

Beim Tauchen mußte man sehr Vorsichtig sein.

Die Goya ist über und über mit Netzen

behangen !

Die Handläufe aus Holz sind noch sehr

gut erhalten

 

 

eine Positionslampe

 

 

 

Die Koffer der Flüchtlinge und Verwundeten...

....stehen noch an der Reling.

 

 

Am Montag den 21. April der letzte Tag der Expedition:

Die Ostsee präsentierte sich von Ihrer besten Seite (Ententeich und Sonne),

so dass einem weiteren Tauchgang nichts entgegen stehen sollte.

Am späten Nachmitag dann die schreckliche Nachricht:

zwei Taucher aus dem Team kehrten nach einem Tauchgang nicht

wieder an die Wasseroberfläche zurück!

 

Die " Goya " hatte zwei weitere Opfer gefordert.

 

Sie werden uns fehlen!

 

 

 

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